Susanne Drescher - Kandidatin der SPD Berlin für Deinen Spandauer Süden zur Wahl des Abgeordnetenhauses 2026

Dafür stehe und setze ich mich ein

Ihre Kandidatin für den Spandauer Süden

Persönliches Profil

Als Tochter einer Rixdorferin und eines Kladowers wurde ich 1967 in der Freien Hansestadt Bremen geboren und bin dort aufgewachsen. 1986 erlangte ich die Allgemeine Hochschulreife und absolvierte – auf Anraten meines Vaters – zunächst eine Berufsausbildung zur staatlich geprüften Masseurin und medizinischen Bademeisterin.

Anschließend studierte ich an der Medizinischen Hochschule Hannover Humanmedizin und schloss das Studium 1995 ab. Meine ärztliche Laufbahn begann im Stadtkrankenhaus Cuxhaven.

Danach zog es mich zurück nach Bremen, wo ich – mit kurzen Unterbrechungen – bis 2015 im Klinikum Bremen-Nord tätig war. Dort ließ ich mich zur Fachärztin für Anästhesiologie ausbilden und war ab 2001 zusätzlich als Notärztin im Rettungsdienst im Einsatz. Zudem sammelte ich Erfahrung in der hausärztlichen Praxis eines befreundeten Kollegen.

Im Jahr 2000 wurde mein wundervoller Sohn geboren.

Weshalb Berlin? Weshalb Spandau?

Durch meine Eltern bestand immer eine enge Verbindung zu dieser großartigen Stadt. Der Traum, in Berlin zu leben, erfüllte sich schließlich 2015 – nicht ohne vorherige Versuche. Mit meiner Bewerbung in eine Berliner Klinik begann der erste Teil dieses Traums. 2017 folgte der zweite: die Arbeit bei der größten Berufsfeuerwehr und dem größten Rettungsdienst Deutschlands. Heute bin ich Oberärztin bei der Berliner Feuerwehr.

Die Familie meines Vaters lebte zunächst in Kladow, später – über Ruhleben – in der Wilhelmstadt

Eine Familienlegende besagt, dass ich vor meiner Einschulung mehr Zeit in Spandau verbracht habe als in Bremen. Die Ferien verbrachte ich fast immer bei meiner Großmutter oder meiner Patentante. Wenn ich auftauchte, hieß es nur: „Da isse wieder!“

 

Weshalb Politik? Weshalb SPD? Weshalb jetzt?

Im Hause Drescher wurde Politik stets leidenschaftlich diskutiert. Als Tochter eines eher konservativen Elternhauses, aber im „roten Bremen“ sozialisiert, habe ich früh gelernt zu argumentieren und mich für Politik zu interessieren.

Soziale Ungerechtigkeit hat mich immer gestört. Gewinnmaximierung auf Kosten der Schwächsten lehne ich entschieden ab.

Als alleinerziehende Mutter war ein politisches Engagement lange nicht denkbar – Schichtdienst und Kindererziehung ließen es schlicht nicht zu. Mein Sohn brachte es irgendwann auf den Punkt:
Nun, da er keine Betreuung mehr brauchte und ich nicht ausschließlich im Schichtdienst arbeitete – worauf wollte ich eigentlich noch warten?
Er hatte recht.

Seit 2021 bin ich politisch aktiv. Jetzt möchte ich mich noch stärker für das einsetzen, was ich seit vielen Jahren lebe.

Wofür stehe ich? Welche Themen sind mir wichtig?

Aus meinen persönlichen Erfahrungen ergeben sich die Themen, für die ich mich besonders stark machen möchte. Neben dem übergeordneten Ziel der sozialen Gerechtigkeit liegen mir folgende Schwerpunkte besonders am Herzen:

Gesundheitsversorgung

In einer Solidargemeinschaft muss eine gute, wissenschaftlich fundierte und verlässliche medizinische Versorgung für alle Menschen zeitnah verfügbar sein – unabhängig davon, ob jemand privat oder gesetzlich versichert ist. Es darf nicht sein, dass Randbezirke Berlins oder ländliche Regionen strukturell benachteiligt werden.

Senior*innen

Als Notärztin erlebe ich täglich, wie gerade ältere Menschen unterversorgt sind. Viele wissen nicht, welche Leistungen ihnen zustehen, oder scheuen die Kosten für Pflege.
Wir dürfen unsere Senior*innen nicht vergessen! Sie brauchen angemessene Versorgung, Pflege und Teilhabe.

Familien & Alleinerziehende

Als alleinerziehende Mutter weiß ich aus eigener Erfahrung, wie unzureichend unser System auf heutige Lebensrealitäten reagiert. Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf bleibt eine Herausforderung. Frauen arbeiten häufig in Teilzeit und können sich so kaum eigenständig absichern oder eine stabile Wohnsituation aufbauen.

Ich hatte das Glück, durch meine Eltern unterstützt zu werden und in einem Beruf zu arbeiten, der mir finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte.
Doch Glück darf nicht die Voraussetzung sein.

Kinder & Bildung

Kinder sind unsere Zukunft – das ist längst bekannt. Aber tun wir wirklich genug?
Ein leerer Bauch lernt nicht gern – dem begegnen wir in Berlin bereits mit guten Ansätzen. Doch wir dürfen nicht nachlassen.

Nicht alle Kinder wachsen in einem unterstützenden Elternhaus auf. Kindertagesstätten und Schulen sind nicht mehr nur Orte der Bildung – sie sind auch wichtige Orte für soziales Lernen und Integration. Das gilt auch für die Kinder, die mit ihren Familien in unserem Land Schutz suchen.

Alltagssexismus

In meinem beruflichen Werdegang habe ich oft erlebt, dass ich mehr leisten musste als männliche Kollegen – und dabei unter besonderer Beobachtung stand.

Ich wurde mehrfach mit sexistischen Kommentaren konfrontiert – oft habe ich sie weggelächelt, manchmal gekontert. Doch Letzteres wurde häufig nicht gern gesehen.
Alltagssexismus ist nach wie vor Realität – und nicht akzeptabel.

 



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